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Portrait Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

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Mit überwältigendem
Ergebnis ist  Heinrich Bedford-
Strohm wieder zum Ratsvorsitzenden
der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt worden. 124 von 126 Synodale gaben ihm ihre Stimme. Begeistert gratulierte ihm auch die Kandidatin für den stellvertretenden Ratsvorsitz, die westfälische Präses Annette Kurschus, die kurz darauf gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

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Seit November 2011 ist Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm oberster Repräsentant der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Vor seiner Einführung in das Amt des Landesbischofs lehrte er Systematische Theologie in Bamberg und war Mitglied der Bayerischen Landessynode. Er sieht sich als Pfarrer mit dem Auftrag, seine Kirche zu Glaubenslust und Weltverantwortung zu rufen.

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Unterwegs in den Gemeinden

Video-Portrait von Axel Mölkner-Kappl

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„Ich bin mir sehr bewusst, dass mit meinem Amtsantritt hohe Erwartungen verbunden sind: Welch' große Gnade ist es da, dass ich radikal vertrauen darf!“ (Aus: Eröffnungspredigt Herbstsynode 2011)

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„Wir brauchen eine neue Erweckungsbewegung der ganz anderen Art. Eine Bewegung, die geprägt ist von Glaubenslust, deren Glaubenslust aber nicht zur Weltfremdheit führt, sondern zu einer radikalen Liebe zur Welt. Und zwar nicht nur der christlichen Welt, wirklich der ganzen Welt. Christliche Glaubenslust darf nicht in der frommen Innerlichkeit steckenbleiben, sie gewinnt ihre Identität auch nicht aus der Abgrenzung nach außen, sondern sie führt in die Mitte der Welt.“ (Aus: Bischofsbericht vor der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Frühjahr 2014, in Bayreuth)

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Begegnungen mit Menschen aller Generationen und Herkunft und Konfession liegen Heinrich Bedford-Strohm besonders am Herzen. Deshalb geht er auf andere zu: bei Gemeindebesuchen und ökumenischen Gottesdiensten, bei Reisen zu Partnerkirchen und internationalen Zusammenkünften. Regelmäßig lädt er zu Begegnungen mit anderen Religionen.

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„Lasst uns in aller Radikalität Christus nachfolgen. Wir müssen nicht einander gleich werden. Aber lasst uns Christus gleich werden! Dann verliert alle Trennung ihre Macht, dann öffnet sich die Tür zur Erfahrung der Einheit, dann schafft sich das Reich Gottes schon jetzt Raum.“ (Aus: Predigt Gebetswoche "Einheit der Christen" 2012)

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„Es ist wichtig, dass die christlichen Kirchen, wenn es um Orientierung in den großen politischen Fragen geht, mit gemeinsamer Stimme sprechen. Öffentliche Theologie muss immer in ökumenische Perspektive entwickelt werden. Angesichts der massiven Herausforderungen unserer Zeit stehen die Kirchen in der Pflicht, klare Orientierungen zu geben. Das können sie am besten gemeinsam tun!“ (Aus: Vortrag „Öffentliche Theologie in ökumenischer Perspektive“, 13. Juni 2012, in Höchberg)

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Ökumene heißt: eine Einheit sein

Im Herbst 2013 besuchte der Landesbischof die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan. Dort war er maßgeblich an dem Einheitsdokument beteiligt, das die Delegierten verabschiedeten.

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"Sich wechselseitig einzuladen und an den eigenen religiösen Traditionen teilhaben zu lassen, ist der richtige Weg, um die wertschätzende Toleranz wirklich zu leben, die in der Ziellinie unserer an der Gottebenbildlichkeit jedes Menschen orientierten Glaubensüberzeugungen liegt." (Aus: Position "Religion und Toleranz" auf bayern-evangelisch.de)

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Christsein bedeutet für Heinrich Bedford-Strohm ein entschiedenes politisches Engagement. Dazu gehören eine klare Option für die Schwachen sowie der Einsatz für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Seine Kirche ruft er dazu auf, konkret vor Ort zu helfen und sich politisch einzumischen.

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"Das Eintreten für die Schwachen dient dem Wohlstand aller. Es liegt auch im Interesse der Starken und Mächtigen. Deswegen ist es gut, dass diejenigen kein Gehör finden, die dem Begriff der Gerechtigkeit einen Platz in der Mottenkiste vergangener Sozialromantik zuweisen wollen. Deswegen ist es gut, dass die öffentlichen Stellungnahmen der Kirchen neben der Solidarität die Gerechtigkeit als Zielperspektive für ein gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft in den Blick nehmen. Deswegen ist es gut, dass sich der in diesen Stellungnahmen angestrebte gesellschaftliche Grundkonsens an der Option für die Schwachen orientiert. Deswegen ist es gut, dass Kirche und Diakonie sich zu öffentlichen Anwälten sozialer Gerechtigkeit machen." (Aus: "Dafür stehe ich: Soziale Gerechtigkeit")

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Als Christ Verantwortung übernehmen

Ein wichtiges Leitbild für die christliche Gemeinde: "Salz der Erde, Licht der Welt".

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Als Christ Verantwortung übernehmen: "Wer fromm ist, muss auch politisch sein"

Auf seiner ersten Tagung der bayerischen Landessynode als Landesbischof stellte Bedford-Strohm 2011 in Rosernheim seine Leitidee der öffentlichen Theologie vor.

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Ökologische Verantwortung übernehmen: "Dem Klimawandel entgegen wirken"

Aus: Bericht des Landesbischofs während der Herbsttagung 2012 in Hof

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Nicht nur hilflos zusehen: Bei Konflikten im In- und Ausland macht sich Heinrich Bedford-Strohm gerne ein eigenes Bild von der Situation: Er besucht die Menschen vor Ort, hört sich ihre Nöte an und bildet sich eine Meinung. Dabei scheut er auch vor streitbaren Positionen nicht zurück.

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"Wenn uns die Not der Anderen wirklich ans Herz geht, dann wollen wir alles tun, um sie zu überwinden. Dazu gehört die direkte persönliche Hilfe. Dazu gehört aber genauso notwendig auch das politische Engagement dafür, dass die Ursachen dieser Not überwunden werden. Deswegen müssen sich Christenmenschen politisch einmischen und immer wieder auf die ethischen Dimensionen politischen Handelns hinweisen und kritisch hinterfragen, wo politisches Handeln und ethische Grundorientierungen in Konflikt miteinander geraten." (Aus: "Dafür stehe ich: Öffentliche Kirche")

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"Mit bedrücktem Herzen wieder weggegangen"

Im Herbst 2014 reiste Landesbischof Bedford-Strohm erstmalig nach Israel und Palästina. Hier schildert er seine Eindrücke im Gespräch mit Johannes Minkus.

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„Christen sollten einander beistehen in schweren Zeiten. Darum reisen wir nach Griechenland. Ich glaube nicht, dass wir als Kirchenvertreter in der Lage sind, die großen Probleme in Griechenland zu lösen, aber wir fahren dorthin, um zu hören und wahrzunehmen, wie es unseren Schwestern und Brüdern geht. Auch wenn wir in verschiedenen Ländern leben, so sind wir als Christen doch verbunden durch unseren gemeinsamen Glauben an Christus.“ (Eindrücke von einer Reise 2012 nach Griechenland)

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"Menschen wie Du und ich"

2012: Der Landesbischof bei einer Flüchtlingsdemonstration in Bamberg

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Soziales Engagement, politische Einflussnahme und Begegnungen – all das entspringt für Heinrich Bedford-Strohm einem tiefen Glauben: dem Glauben an die befreiende Botschaft von Jesus Christus. In der Feier der Gottesdienste, im Hören auf die Bibel und im Gebet erhält der Christ Kraft für seine Aufgaben in der Welt.

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"Unterschätzt nicht die Kraft des Gottesdienstes, mit neuen, aber auch mit den alten liturgischen Texten und Liedern. Sie mögen im ersten Moment fremd klingen. Aber wenn sie in die Seele eingesickert sind, entfalten sie eine heilende Kraft, die in ihrer Tiefe und Nachhaltigkeit von keinem großen Event, von keinem Augenblicksglück getoppt werden kann." (Aus: Predigt zur Bischofseinführung, 2011, St. Lorenzkirche, Nürnberg)

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"Was mir Kraft gibt": Die Bibel als Basis

Video: im Interview mit Axel Mölkner-Kappl

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"Der Tod ist nicht das Ziel, sondern die faktische Konsequenz der Hingabe Gottes aus Liebe. Denn Gott wählt in Christus nicht den Weg der Gegengewalt, sondern den Weg der Gewaltfreiheit. Jesus wehrt sich nicht gegen die Gewalt der Menschen. Er nimmt die Folgen der Sünde der Menschen und damit die Sünden selbst auf sich. Aus reiner Liebe. Was dann kommt, ist in seiner Sprengkraft ungeheuerlich. Die Gewalt hat nicht das letzte Wort. Das Leben siegt. Christus wird auferweckt. Die Auferweckung Jesu macht dem Tod ein Ende. Sie bedeutet das endgültige Ende aller Menschenopfer, sie ist der endgültige Abschied von der Rechtfertigung der Gewalt.“ (Bericht vor der Landessynode, Ingolstadt 25. November 2013)

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„Wir brauchen mehr soziale Biotope. Geschützte Räume, in denen Familien und andere Gemeinschaften Zeiten und Orte haben für das, was wirklich zählt: nämlich Beziehungen zu anderen Menschen, die unser Leben reich machen und die uns in guten und in schweren Tagen tragen. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der wir wieder Mensch sein dürfen.“ (Weihnachtspredigt, 2011, St. Matthäus München)

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Zum Frieden beitragen

Welche Rolle spielen Religionen in Konflikten? Eine selbstkritische Reflexion, Herbst 2014.

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Aus der Vorstellungsrede für die Kandidatur zum EKD-Ratsvorsitz

Bedford-Strohm vor der EKD-Synode in Dresden

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Im Dialog

Vielfältige Begegnungen in Bayern und weltweit.

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Kapitel 1 Der neue alte Ratsvorsitzende

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