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Der Reformprozess "Profil und Konzentration"

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Unter der Überschrift „Profil und Konzentration“ hat  die Landessynode auf ihrer Frühjahrstagung in Coburg den Startschuss gegeben für einen umfassenden missionarischen Reformprozess. Ziel ist ein grundlegender Perspektivwechsel:  Künftig sollen die Aufgaben der Kirche wesentlich stärker aus der Perspektive der Mitglieder definiert werden mit dem Ziel, Menschen mit ihren heutigen Lebensfragen einen niederschwelligen Zugang zur Liebe Gottes zu eröffnen.

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Profil und Konzentration - was ist das?

Ein Film von Axel Mölkner-Kappl

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Bei der Einbringung vor der Synode formulierten Landesbischof und Synodalpräsidentin folgende Anliegen des Reformprozesses:

1. Die Grundaufgaben der Kirche sollen stärker vom biblischen Auftrag her entwickelt werden.

2. Ein stärkeres Zugehen auf die Menschen in ihren Lebenssituationen

3. ein stärkeres Denken in Räumen als in Gemeindegrenzen

4. Förderung von Teamfähigkeit und multiprofessionellen Teams

5. Eine gute Verknüpfung des Reformprozesses mit anderen laufenden Prozessen

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Reformprozess nimmt Fahrt auf

Ein Film von Axel Mölkner-Kappl

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Was will PUK?

Oberkirchenrat Nikolaus Blum, Leiter der Abteilung A "Organisation"

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Wie hier bei der Dekanatssynode in Memmingen hat der PUK-Prozess die Dekanate erreicht. Landauf, landab in Bayern wird zusammen mit Moderatoren über Aufgaben, Besonderheiten, Stärken und Bedürfnisse der Gemeinden vor Ort diskutiert. Was sind Visionen für die Zukunft? Wo sehen sich die Dekanate in zehn Jahren?  Auch das kommt in Dekanatsausschüssen und Pfarrkonferenzen zu Sprache.

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"Eine rege Debatte zur Zukunft der Kirche"

Planungsreferent Kirchenrat Thomas Prieto Peral

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"Kein Prozess von oben"

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

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"Redet über den Auftrag der Kirche!"

Planungsreferent Thomas Prieto Peral

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"Seien Sie begeistert und begeisternd!"

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel

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Die ELKB gibt Zeugnis von der Liebe des menschgewordenen Gottes. Sie orientiert sich am Auftrag der Heiligen Schrift und organisiert ihre Arbeitsformen und ihren Ressourceneinsatz konsequent auf das Ziel hin, dass Menschen mit ihren heutigen Lebensfragen einen einfachen Zugang zu dieser Liebe finden. Grundaufgaben sind daraus folgend: 1.Christus verkündigen und geistliche Gemeinschaft leben 2.Lebensfragen klären und Lebensphasen seelsorgerlich begleiten 3.Christliche und soziale Bildung ermöglichen 4.Not von Menschen sichtbar machen und Notleidenden helfen 5.Nachhaltig und gerecht haushalten

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Die ELKB hat die Mission, das Evangelium von Jesus Christus in das Leben der Menschen hier und jetzt zu tragen. Sie nimmt dazu sorgfältig die (realen und virtuellen, die lokalen, regionalen und weltweiten) Lebensräume von Menschen wahr, organisiert ihre Arbeit auf der Grundlage ihres Auftrags passend zu diesen Lebensräumen in Handlungsräumen und ist in diesen gut vernetzt und gut erreichbar. Alle kirchliche Arbeit wird im Raum als Einheit gesehen und dort organisiert. Raumübergreifende Dienste sind so weit wie möglich vom Bedarf in den Handlungsräumen her definiert.

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Die ELKB ist Teil der weltweiten christlichen Gemeinschaft, die ihre Mitte in der heilsamen Botschaft des Evangeliums hat. Sie gestaltet diese Gemeinschaft in konkreten Lebensräumen jeweils den unterschiedlichen Kontexten entsprechend und ermöglicht vielfältige Formen von Gemeinden und Beteiligung. Sie macht die gute Vernetzung von Gemeinden untereinander, in der Ökumene und im Sozialraum vor Ort zu einem Qualitätsmerkmal.

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Die ELKB lebt aus der Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Christus in Wort und Sakrament. Sie öffnet aus einer hörenden Grundhaltung heraus geistliche Erfahrungsräume, die Menschen mit Christus und untereinander in Gemeinschaft bringen. Sie sorgt in der Ausbildung und berufsbegleitend für spirituelle Kompetenzen in den Verkündigungsberufen, profiliert besondere geistliche Orte und macht geistliche Begleitung zu einer Kernaufgabe.

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Die ELKB hat den Auftrag, Notleidenden zu helfen und Teilhabe zu ermöglichen – vor Ort und weltweit. Sie sorgt für eine klare diakonische Identität ihrer Mitarbeitenden und wirkt mit bei der Förderung kirchlicher Identität von Mitarbeitenden der Diakonie. Kirchliche und diakonische Arbeit in all ihren Aspekten sind vor Ort gut vernetzt und nach außen klar als Einheit erkennbar.

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Die ELKB lebt aus der Vielfalt der Gaben, die Gott schenkt. Indem Auftrag und Aufgaben klar für die verschiedenen Handlungsräume definiert sind, wird für einen guten Einsatz dieser Gaben in Haupt- und Ehrenamt gesorgt. Auftrag und Aufgaben werden mit verschiedenen Kompetenzen, Teams und mit klarer Leitung und Zuständigkeit erfüllt. Team- und Leitungskompetenz werden in der Ausbildung grundgelegt und durch regelmäßige verpflichtende Fortbildungen vertieft.

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Die ELKB ist im digitalen Raum präsent. Sie öffnet vielfältige Formen der Begegnung mit dem Evangelium. Sie lässt sich auf die hohe Innovationsfreudigkeit der digitalen Welt ein und entwickelt vielfältige Formate kirchlicher digitaler Arbeit. Sie fördert dazu die Kompetenzen der Mitarbeitenden im digitalen Bereich, standardisiert die technische Ausstattung und gewährleistet professionellen Support.

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"Die Menschen aufsuchen, dort, wo sie leben"

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

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"Kirche muss flexibler werden"

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel über eine Kirche, die mobilen Menschen Raum gibt und deren Funke in digitalen Räumen überspringt.

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"Den Auftrag wieder neu leben"

Kathrin Neeb (Mitte) über das Potential der kleinen dörflichen Gemeinden, innovativ in die Zukunft zu gehen.

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"Ein Stück Befreiungsschlag"

Jacqueline Barraud-Volk über notwendige Veränderungen und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit.

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"Den Herausforderungen schnell begegnen"

Barbara Kittelberger über einen Prozess, bei dem alle an einem Strang ziehen und in dem unterschiedliche Orte gleichmäßig bedacht werden müssen.

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Gottesdienste dort, wo die Menschen sind

Beate Schabert-Zeidler

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Die Zielgruppe des kirchlichen Auftrags

Jürgen Körnlein, Nürnberg (Mitte) , über unterschiedliche Schwerpunktsetzungen der Dekanate.

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"Wir müssen die Menschen mitnehmen!"

Christina Flauder über die Notwendigkeit eines transparenten Prozesses.

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Mit verschiedenen Beteiligungsformaten hat der PuK-Prozess in der ELKB Fahrt aufgenommen: Durch eine breite Beteiligung der kirchlichen Öffentlichkeit und das Nachdenken in den PuK-Arbeitsgruppen sollen bis Ende 2018 Maßnahmenvorschläge erarbeitet werden. In Erprobungsdekanaten wird derzeit die Möglichkeit ausgetestet, Entscheidungen stärker als bisher zu dezentralisieren. Für das kommende Jahr sind außerdem weitere Konsultationen und Workshops zu speziellen Themenfeldern geplant. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden. 

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Chapter 6 Wie geht es weiter?

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