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Der Reformprozess "Profil und Konzentration"

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Unter der Überschrift „Profil und Konzentration“ hat  die Landessynode auf ihrer Frühjahrstagung in Coburg den Startschuss gegeben für einen umfassenden missionarischen Reformprozess. Ziel ist ein grundlegender Perspektivwechsel:  Künftig sollen die Aufgaben der Kirche wesentlich stärker aus der Perspektive der Mitglieder definiert werden mit dem Ziel, Menschen mit ihren heutigen Lebensfragen einen niederschwelligen Zugang zur Liebe Gottes zu eröffnen.

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Profil und Konzentration - was ist das?

Ein Film von Axel Mölkner-Kappl

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Bei der Einbringung vor der Synode formulierten Landesbischof und Synodalpräsidentin folgende Anliegen des Reformprozesses:

1. Die Grundaufgaben der Kirche sollen stärker vom biblischen Auftrag her entwickelt werden.

2. Ein stärkeres Zugehen auf die Menschen in ihren Lebenssituationen

3. ein stärkeres Denken in Räumen als in Gemeindegrenzen

4. Förderung von Teamfähigkeit und multiprofessionellen Teams

5. Eine gute Verknüpfung des Reformprozesses mit anderen laufenden Prozessen

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Die ELKB gibt Zeugnis von der Liebe des menschgewordenen Gottes. Sie orientiert sich am Auftrag der Heiligen Schrift und organisiert ihre Arbeitsformen und ihren Ressourceneinsatz konsequent auf das Ziel hin, dass Menschen mit ihren heutigen Lebensfragen einen einfachen Zugang zu dieser Liebe finden. Grundaufgaben sind daraus folgend: 1.Christus verkündigen und geistliche Gemeinschaft leben 2.Lebensfragen klären und Lebensphasen seelsorgerlich begleiten 3.Christliche und soziale Bildung ermöglichen 4.Not von Menschen sichtbar machen und Notleidenden helfen 5.Nachhaltig und gerecht haushalten

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Die ELKB hat die Mission, das Evangelium von Jesus Christus in das Leben der Menschen hier und jetzt zu tragen. Sie nimmt dazu sorgfältig die (realen und virtuellen, die lokalen, regionalen und weltweiten) Lebensräume von Menschen wahr, organisiert ihre Arbeit auf der Grundlage ihres Auftrags passend zu diesen Lebensräumen in Handlungsräumen und ist in diesen gut vernetzt und gut erreichbar. Alle kirchliche Arbeit wird im Raum als Einheit gesehen und dort organisiert. Raumübergreifende Dienste sind so weit wie möglich vom Bedarf in den Handlungsräumen her definiert.

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Die ELKB ist Teil der weltweiten christlichen Gemeinschaft, die ihre Mitte in der heilsamen Botschaft des Evangeliums hat. Sie gestaltet diese Gemeinschaft in konkreten Lebensräumen jeweils den unterschiedlichen Kontexten entsprechend und ermöglicht vielfältige Formen von Gemeinden und Beteiligung. Sie macht die gute Vernetzung von Gemeinden untereinander, in der Ökumene und im Sozialraum vor Ort zu einem Qualitätsmerkmal.

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Die ELKB lebt aus der Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Christus in Wort und Sakrament. Sie öffnet aus einer hörenden Grundhaltung heraus geistliche Erfahrungsräume, die Menschen mit Christus und untereinander in Gemeinschaft bringen. Sie sorgt in der Ausbildung und berufsbegleitend für spirituelle Kompetenzen in den Verkündigungsberufen, profiliert besondere geistliche Orte und macht geistliche Begleitung zu einer Kernaufgabe.

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Die ELKB hat den Auftrag, Notleidenden zu helfen und Teilhabe zu ermöglichen – vor Ort und weltweit. Sie sorgt für eine klare diakonische Identität ihrer Mitarbeitenden und wirkt mit bei der Förderung kirchlicher Identität von Mitarbeitenden der Diakonie. Kirchliche und diakonische Arbeit in all ihren Aspekten sind vor Ort gut vernetzt und nach außen klar als Einheit erkennbar.

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Die ELKB lebt aus der Vielfalt der Gaben, die Gott schenkt. Indem Auftrag und Aufgaben klar für die verschiedenen Handlungsräume definiert sind, wird für einen guten Einsatz dieser Gaben in Haupt- und Ehrenamt gesorgt. Auftrag und Aufgaben werden mit verschiedenen Kompetenzen, Teams und mit klarer Leitung und Zuständigkeit erfüllt. Team- und Leitungskompetenz werden in der Ausbildung grundgelegt und durch regelmäßige verpflichtende Fortbildungen vertieft.

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Die ELKB ist im digitalen Raum präsent. Sie öffnet vielfältige Formen der Begegnung mit dem Evangelium. Sie lässt sich auf die hohe Innovationsfreudigkeit der digitalen Welt ein und entwickelt vielfältige Formate kirchlicher digitaler Arbeit. Sie fördert dazu die Kompetenzen der Mitarbeitenden im digitalen Bereich, standardisiert die technische Ausstattung und gewährleistet professionellen Support.

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"Die Menschen aufsuchen, dort, wo sie leben"

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

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"Kirche muss flexibler werden"

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel über eine Kirche, die mobilen Menschen Raum gibt und deren Funke in digitalen Räumen überspringt.

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"Den Auftrag wieder neu leben"

Kathrin Neeb (Mitte) über das Potential der kleinen dörflichen Gemeinden, innovativ in die Zukunft zu gehen.

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"Ein Stück Befreiungsschlag"

Jacqueline Barraud-Volk über notwendige Veränderungen und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit.

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"Den Herausforderungen schnell begegnen"

Barbara Kittelberger über einen Prozess, bei dem alle an einem Strang ziehen und in dem unterschiedliche Orte gleichmäßig bedacht werden müssen.

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Gottesdienste dort, wo die Menschen sind

Beate Schabert-Zeidler

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Die Zielgruppe des kirchlichen Auftrags

Jürgen Körnlein, Nürnberg (Mitte) , über unterschiedliche Schwerpunktsetzungen der Dekanate.

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"Wir müssen die Menschen mitnehmen!"

Christina Flauder über die Notwendigkeit eines transparenten Prozesses.

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Zur Anregung für den Prozess "Profil und Konzentration" hatte die Landessynode zwei Referenten gebeten, sich mit der Frage auseinandersetzen, was es angesichts der Herausforderungen der Zeit bedeuten solle, sich als „ecclesia semper reformanda“ zu verstehen: Prof. Dr. Armin Nassehi, Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und Prof. Dr. Christoph Markschies, Inhaber des Lehrstuhls für Ältere Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Schon im Eröffnungsgottesdienst hatte  Pfarrerin Kathrin Oxen, Institut für Predigtkultur der EKD, Lutherstadt WittenbergPfarrerin Kathrin Oxen, Institut für Predigtkultur der EKD, Lutherstadt Wittenberg einen Seitenblick geworfen von Sachsen-Anhalt auf die bayerische Landeskirche.

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Der Soziologe Armin Nassehi forderte die Kirche zu mehr Selbstbewusstsein auf. "Ihre Form der Kommunikation hat sonst keiner", sagte Nassehi zu den Synodalen. Wenn etwa nach einem Terroranschlag der Opfer gedacht werde, seien in erster Linie die Kirchen gefragt. Nassehi ermunterte die Synodalen auch, unbequeme Wahrheiten zu akzeptieren. Der Mitgliederschwund zum Beispiel könne nicht mehr zurückgeschraubt werden. Dennoch würden die Kirchen in der Zukunft eine Rolle spielen, zeigte sich Nassehi überzeugt. Sie sollten sich daher ihrer Bedeutung für die Gesellschaft deutlicher bewusst sein.

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"Evangelische Kirche solte viel selbstbewusster sein"

Armin Nassehi

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"Gerade in Zeiten einer multimedial geprägten Gesellschaft ist es ungemein wichtig, dass Kirche zunächst einmal aufmerksame Kirche bleibt und nicht immer dazwischen plappert und ungefragt losredet. Wir sind nur dann reformatorische Kirche im eigentlichen Sinne des Wortes, wenn wir lernen, wieder aufmerksamer auf das ganze Evangelium in beiden Teilen unserer Bibel zu hören, achtsamer aus dem Evangelium zu leben und damit auch achtsamer und barmherziger gegenüber denen zu werden, an die es sich besonders wendet: Arme, Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Kleine und Benachteiligte."

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"Gott reformiert die Kirche"

Referent Prof. Dr. Christoph Markschies zum Thema seines Impulsvortrags "ecclesia semper reformanda".

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Die Landessynode stimmt den strategischen Leitsätzen von Profil und Konzentration mit großer Mehrheit zu und bittet die Projektverantwortlichen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen unter Zugrundelegung der PuK-Arbeitspakete in einer breiten Beteiligung Maßnahmen zur Umsetzung zu erarbeiten. Dabei sind aktuelle Projektmaßnahmen (Landesstellenplanung, Verwaltungsreform für Kirchengemeinden usw.) einzubeziehen. Sie beauftragt die Begleitgruppe, den Prozess weiter zu koordinieren und die Projektstruktur zu entwickeln. 

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